Ich fand heraus,
dass ich immer die Wahl habe.
Auch, wenn sie nur
darin besteht,
die Dinge anders zu sehen.

Judith M. Knowlton

Die “Systemische Therapie”, auch “Familientherapie” genannt,
ist ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren.

 

So lässt sich Systemische Therapie erklären:

Denken sie an ein Mobile.
Stößt man eine Figur an, geraten alle anderen Figuren auch in Bewegung.
Das Mobile ist ein “System”: Jeder ist mit jedem verbunden.

Und so ist es auch mit jedem Menschen.
Jede/r ist mit anderen verbunden und gehört mit ihnen zu einem bestimmten System, z.B. zu dem System Familie oder zu dem System Arbeitsfeld
oder zu dem System Partnerschaft.

 

Die systemische Sichtweise geht von Folgendem aus:

Wenn ein Mensch Probleme hat, werden diese nicht isoliert betrachtet.
Sie haben mit dem System zu tun, in dem der Mensch -jetzt- lebt,
oder in dem er -damals- groß geworden ist.
Deshalb schauen wir gemeinsam auf die Lebens-Muster:
Wie wird kommuniziert?
Welche Leit-Sätze waren in der Ursprungsfamilie prägend?
(Meistens sind es Leid-Sätze).
Welches Bild von Beziehung besteht? usw.
Muster können verändert werden, besonders wenn sie krankmachend sind.

Die Systemische Therapie ist ein lösungs- und ressourcenorientiertes Verfahren.
Der Fokus liegt auf den möglichen Lösungswegen, nicht auf den Problemen.
Die Klienten verfügen selbst über die notwendigen Kompetenzen zur Problembewältigung.

 

Eine Krise birgt immer die Chance für eine Veränderung in sich.